Monatsarchiv: Juli 2012

Klassische Mythologie und Rap, gefolgt von der kleinen Nachtigall

Klassische Mythologie und Rap

„Warum sind wir, wie wir sind, und nicht alle gleich?“, fragten sich die Mädchen und Jungen der fünften und sechsten Klassen des Erasmus Gymnasiums unter Leitung von Uta Löw und beantworteten dies auf amüsante und musikalische Art und Weise in ihrer Theateraufführung  „Die Götterolympiade“.  Auf einer Forschungsreise ins alte Griechenland gingen sie ihrer Frage schauspielerisch gelungen und gesanglich abwechslungsreich auf den Grund und ließen  die Götter in einem Wettstreit herausfinden, welche Eigenschaft am besten zu den Menschen passe.

Zeus (Paul Nardi) und seine energische Gattin Hera (Amelia Hantke) als streitendes Ehepaar sind es leid, die Streitereien ihrer Kinder ertragen zu müssen. Sie rufen eine Olympiade aus, um zu ermitteln, wer die Geschicke der Menschen am besten lenken kann. Als erstes darf sich Ares (Ceyda Hos) auf die Erde begeben, lässt dort seine Kräfte spielen, scheitert aber an seiner Aufgabe. Nach und nach dürfen sich auch Aphrodite (Gizem Göz), Athene (Sandra Weiß), Dionysos (Andreas Hermann) und Apoll (Maresa Platzer) mit seinen Musen zu den Sterblichen begeben, wobei sie alle feststellen müssen, dass die für sie stehende Eigenschaft allein den Menschen Unheil bringt. Dies wird jeweils durch den rappenden Götterboten Hermes (Mario Groth) an Zeus und Hera sowie das amüsierte Publikum überliefert. Auch der Unterwelt bleibt das Treiben auf dem Olymp nicht verborgen, und Persephone (Lea Forster) überzeugt Hades (Katja Köferl) und seine Schatten (Leonhard Schatz, Melina Jirsak, Louisa Platzer, Leonie Weise, Sophie Weise und  Katja Nübler) zu einer verschlafenen Party.

Die einzelnen Charaktere wurden gesanglich vom Chor der Unterstufe, mit der Leiterin Martina Baumann am Klavier und dem Schüler Julian Wolf am Schlagzeug, treffend untermalt. So überzeugten v.a. die einzelnen Solisten Simon Lehnerer und Christian Wolf als kämpferischer Ares, Hannah Schöpf, Luisa Mertel, Alina Güldenberg und Stefanie Leis als schöne Aphrodite, Julian Ries für die Figur der klugen Athene, Amelia Hantke und Diana Seifert als Stimme des feierlustigen Dionysos sowie Tobias Konrad, Judith Witt und Selina Wifling im Lobgesang auf den umschwärmten Apoll. Auch der Götterbote Hermes wurde auf die Darstellung der Figur eingehend als Rap von Alexander Hudlich vertont.

Letztlich kann dann auch die Anfangsfrage durch den Geflügelten gelöst werden: „Eine bunte Mischung aus allen Eigenschaften macht die Menschen einzigartig!“

„Sing weiter, kleine Nachtigall“

Nach einem Märchen von Hans Christian Andersen inszenierte die Theatergruppe der 7. Jahrgangsstufe des Erasmus Gymnasiums unter Leitung von Uta Löw „Die Nachtigall“ als eine moderne Version des romantischen Textes.

Zu Beginn berichten der Haushofmeister (Sarah Schmidt) und die Diener (Philip Ehbauer, Isabell Lutter und Johann-Sebastian Schneider) dem Kaiser von China (Katinka Himmelhuber) euphorisch von den Klängen der Nachtigall, woraufhin der Herrscher sich diese umgehend zueigen machen will. „Sonst lasse ich allen nach dem Abendessen auf die vollen Bäuche trampeln“, droht der Rabiate  seinen Untertanen. Es sei denn, sie würden ihm die sagenumwobene Nachtigall (Luca Hajek) finden und in den Palast bringen. Die Verängstigten machen sich sofort auf die Suche und werden mit der Hilfe der fleißigen Küchenmagd (Nathalie Zintl) schließlich fündig. Wieder zurück im Palast sind nicht nur der Kaiser, sondern auch sechs  anwesende Chinesen (Florian Erras, Oliver Grau, Simon Grau, Alexander Kuhn, Savan Mack und Fabian Rohrbach) ergriffen vom Gesang des Vogels, welcher überzeugend von Mareike Brockmann an der Querflöte musikalisch dargestellt worden ist. Als jedoch ein Geschenk des Kaisers von Japan in Gestalt eines „künstlichen“  Vogels (Helen Jaeckl)  die Aufmerksamkeit des Regierenden auf sich zieht, flieht die gefangene „natürliche“ Nachtigall. Da allerdings die Technik nicht allzu lange währt, und auch der Uhrmacher (Elisabeth Burke) nicht wirklich helfen kann, erkrankt  der Kaiser und sieht den Tod (Anna-Lena Hirthe) nahen. Im letzten Moment aber nimmt das Schicksal eine Wendung und die natürliche Nachtigall kehrt zurück, um den Tod mit ihrem Gesang zu besänftigen. Der Kaiser ist letztendlich  gerettet.

Neben der Textsicherheit überzeugten die Schülerinnen und Schüler auch mit emotionaler Sprache und  ausgefeilten Charakteren. Das schlichte Bühnenbild unterstrich die moderne Inszenierung, die von den vielen anwesenden Zuschauern mit großem Applaus bedacht wurde.

Nina Emmerling und Bianca Rauchenberger

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Total verrückt – absolut sicher!

19.30 Uhr. Mensa des GMG. Im Scheinwerferlicht vergnügt sich Hugo – locker vermittelt von Bastian Prechtl in einer amüsanten Mischung aus Lover Boy und Columbo – auf der Bank einer Nebenbühne mit einer Dame, versteckt sich im letzten Moment noch vor seiner Frau Berta, doch das Techtelmechtel endete leider, bevor es richtig beginnen konnte. Auf dem Heimweg macht der „Möchtegern-Casanova“ Hugo im Trenchcoat noch mehrere Ladys im Publikum an, dazu die Melodie „Bonsoir, bonsoir…“. Dramaturgisch geschickt und erwartungsvoll wird das Publikum so auf die folgende Boulevard-Komödie von H. Pill neugierig gemacht: „Ein total verrückter Plan“ – natürlich mit dem Hauptthema: „Liebe“.

Ehemann Hugo pariert aufs Wort, seine Frau Berta ist fassungslos.Neuer Schauplatz: Hauptbühne, rotes (!) Sofa, Tisch, Stühle, Kästchen, 2 Bilder, CD-Vorhang. Josef Himmel, überzeugend gespielt von Philipp Gierl mit ausdrucksstarker Gestik und Mimik, lebt mit seiner ungeliebten, verwitweten Schwägerin Hedwig zusammen, die ihn mit ihrer „Ordnungsliebe“ – er soll doch öfter mal die Wäsche wechseln – ständig drangsaliert. Er möchte deshalb dieses Mal ohne diese Nervensäge (sehr passend, da kleiner von Wuchs und deshalb typisch im ständigen Befehlston napoleonischen Stils, zickig verkörpert von Elia Diem) in den bevorstehenden Urlaub fahren und hat heimlich eine Annonce für eine weibliche Urlaubsbegleitung aufgegeben. Damit Hedwig freiwillig zu Hause bleibt, soll der alte Freund Andreas einen geistig zurückgebliebenen Arbeitskollegen mimen, der sich ständig daneben benimmt und den Josef angeblich mit auf die Reise nehmen muss. Bei einem gemeinsamen Essen soll der Freund mit seinem seltsamen Benehmen die Schwägerin abschrecken. Zufällig trifft genau zu diesem Zeitpunkt die erste „Annonce“ ein. Da sie 20 Jahre älter als auf ihrem Foto aussieht, soll Andreas sie an Stelle Josefs empfangen und abwimmeln. Doch der Plan geht nicht auf: Andreas verliebt sich unsterblich in diese Isolde – kein Wunder, denn Melitta Diener schafft es auch ohne Zaubertrank (Tristan!) mit ihrer gekonnten Mischung aus überwältigender Redseligkeit, Erotik und vornehmer, dann wieder kecker Zurückhaltung diesen Mann für sich zu gewinnen – oder lässt sie sich etwa von seiner gespielten Hilflosigkeit (Alexander Bollow vermag entwaffnend männliche Plumpheit als raffinierte „Kontaktwaffe“ einzusetzen!) „becircen“? So muss Josef letztlich selbst den Idioten spielen, um diese Lady zunächst zu verjagen.

Gespräch unter Freundinnen; Thema: MännerDer Nachbar und „Möchtegern-Casanova“ hat diese Aktion verfolgt und erpresst Josef mit der Geheimhaltung dieser Geschichte Hedwig gegenüber, um so seine Kasse aufzubessern. Er wird inzwischen verzweifelt von seiner Gemahlin Berta gesucht, die große Probleme mit seinem „Casanova-Charakter“ hat.

Bei dem Schlager „Ich will keine Schokolade…ich will lieber einen Mann“ von Trude Herr wird klar, dass Hedwig in Wirklichkeit ihren Schwager Josef liebt. Der zweite Anlauf, sie als Urlaubsbegleitung auszutricksen, gelingt inzwischen: Andreas vergrault sie beim „Suppendanebenessen“, sie will nicht mehr mit. Als Gegenleistung möchte er von Josef unbedingt die Telefonnummer Isoldes.

Der erneut aufkreuzende Hugo erpresst inzwischen von Josef für sein Schweigen 400 €. Schließlich erkennt die hinzukommende Berta in Andreas ihren früheren Heiratskandidaten. Es wird allmählich kompliziert. Deshalb erfolgt jetzt eine Pause von 15 Minuten.

2. Akt: Wieder der Nebenschauplatz! Isolde stellt sich heraus als Mitglied einer Zeitungsredaktion. Sie soll eine Umfrage über „Beziehungen“ gestalten. Fragen wie z.B. „Wer ist von seinem Chef genervt?“ oder „Warum braucht eine Frau einen Mann?“ (nur wegen der ungünstigen Steuerklasse 1), „Wer hat einen Zwergpinscher?“ – Stichwort „Flirtfaktor Hund“ werden ans Publikum gerichtet. Man wird nachdenklich!

Wieder im Zimmer Josefs: Der wartet im Super-Frack auf seine 2. Annonce. Es ist die verkleidete Schwägerin Hedwig, nun geschminkt und von den Stiefeln bis zu den tollen langen Haaren im Braun-Look. Josef ist hin und weg. Sie kommt ihm bekannt vor, doch kann er sie nicht einordnen. Hedwigs Kommentar: „Bei Männern ist der Verstand nicht ganz so scharf wie die Augen!“

Die hinzukommende Berta (von Kathrin Schröpf stets gekonnt in der Rolle als neugierige, miss-trauische, eifersüchtige, aber auch liebesbedürftige Gattin dargestellt) dagegen erkennt Hedwig sofort und fragt sich, ob dieser Verkleidungstrick auch ihr helfen könnte, dass ihr Hugo seine weiblichen Aktivitäten endlich auf sie konzentrierte. Dieser möchte immer noch den Erpresser spielen, wird aber entlarvt. Es stellt sich heraus, dass er eigentlich immer nur „Verbotenes“ – ein Kindheitstrauma – tun will, aber letztlich seine Berta als „Frau von Format“ doch von ganzem Herzen liebt. Hedwig offenbart inzwischen ihre Identität und Josef, von ihr begeistert, bekennt ebenso seine heimliche Liebe zu ihr – freilich ohne den nervigen Ordnungswahn – Hedwig dachte, er brauche dies. Auch Andreas gesteht Isolde seine Liebe und sie beglückt ihn mit der Frage: „Möchtest du mein Mann werden?“, worauf der ewige Junggeselle schreiend das Weite sucht. So finden (fast) alle drei Paare nach vielfältigem Verwirrspiel endlich zueinander und sind glücklich.

Theatergruppe „Schubskreis“ – ein letztes Mal gemeinsam auf der BühneDies betrifft auch das Publikum! Die sechs Schülerinnen und Schüler boten Unterhaltung vom Feinsten. Absolut sichere Textbeherrschung – dies über eine reine Spielzeit von 105 Minuten! – sowie in jeder Phase überzeugende Mimik, Gestik, sprachliche Gestaltung boten eine schauspielerische Leistung von wahren Profis! Lob gebührt auch den Technikern (besonders Uli Wiesnet und Andreas Obermeier), die dezent und passend durch Beleuchtung, Musik das jeweilige Ambiente unterstützten bzw. eindrucksvoll zur Wirkung brachten.

Der lang anhaltende Applaus des Publikums sowie der Dank durch den Schulleiter Peter Welnhofer waren die verdiente Anerkennung für diesen Abend, den die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Studienrätin Sophie Zienecker über das ganze Schuljahr hinweg innerhalb der Qualifikationsstufe 11 als Theatergruppe „Schubskreis“ erarbeitet haben.

Walter Harbauer

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Brave Mädchen kommen in den Himmel – freche auf die Bühne!

Am Donnerstag, den 05.07.2012, um 19.30 Uhr verwandelte die Theatergruppe der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule Amberg die fast voll besetzte Aula in das Fernsehstudio des Frauenmagazins „LilaPink“, um mit dem Publikum die spannende Frage zu klären, ob nun Frauen wirklich schön sein müssen. Durch das Programm leiteten die beiden charmanten Moderatorinnen Lila (Selina Zander) und Pink (Nina Wiehrl). Als Studiogäste standen ihnen die engagierte und recht resolute Psychologin Ute, brillant umgesetzt von Franziska Seidel, und die Patientin Blue, überzeugend von Tina Wiesgickl gespielt, Rede und Antwort. Unterbrochen wurde das Interview durch Spielszenen, die dem zwischen Grinsen und schallendem Lachen hin und her gerissenen Publikum die Problematik des typisch männlichen und typisch weiblichen Verhaltens näher bringen sollten.

Blue mit dem melancholischen Blues machte gleich zu Anfang klar, dass ihre Depressionen auf ihren eigentlichen Namen Eva zurückzuführen sind, da sie ja schließlich für den biblischen Sündenfall verantwortlich sei. Pantomimisch verführte dazu Annika Reichenbach als punkiger Teufel das Girly Lea Gehring zum Biss in den Apfel. Geahndet wurde dieses menschheitsumwälzende Ereignis vom Polizisten Konstantin Kreiner.

Doch wo sonst sollte die Depression der Patientin Blue enden als in einer ausgewachsenen und frauentypischen Bulimie und Schokoladensucht? In der Folgeszene machte allerdings die im rosa Röckchen anfangs recht süß und unschuldig wirkende Emma Honig ganz selbstsicher tanzend klar, dass sie lieber einen Mann als Schokolade möchte.

Die nächste Szene nahm dann den Schönheitswahn der heutigen Gesellschaft aufs Korn. Viola Vogl attackierte absolut überzeugend den nichts ahnenden Paul Klever mit ihrem geballten Männerhass, obwohl dieser nur versuchte, ein Buch auf einer Parkbank zu lesen.

Natürlich bemühten sich die beiden Moderatorinnen auch um weitere wissenschaftliche Gäste und konnten mithilfe von zwei renommierten Verhaltensforschern (Konstantin Kreiner, Cora Kallenbach) Licht in das Dunkel der männlichen und weiblichen Verhaltensweisen bringen. Der Bericht wurde spielerisch sehr amüsant durch eine Szene einer Reifenpanne umgesetzt, in der zwei hormongesteuerte Jungs (Christoph Schöppl, Paul Klever) sich um ein „Weibchen“ (Lea Rösel) stritten. Die beiden Jungs schafften es mit ihrer exzellenten Mimik das Publikum in ein Dauerlachen zu versetzen.

Danach wurde die Stärke der modernen Frau durch eine komplette Kampfsporttruppe, geführt von Marta Stoinska, demonstriert. Die letzte Szene vor der Pause machte deutlich, dass die Frauenquote im Job nicht umsonst diskutiert wird. Als hormongesteuerter Personalchef glänzte Christoph Schöppl, der lieber das blonde „Blödchen“ (Laura Radzuik) einstellen würde als die zu intelligente Cora Kallenbach. Letztendlich wurde er von der selbstbewusst auftretenden Lisa-Marie Hübner dann aus seinem Job gefeuert.

Die Pause versüßte einmal mehr die Schulband unter der Leitung von Jochen Glaser. Mit Felix Nörtemann am E-Piano, Johannes Engelhard am Bass, Teresa Reindl an der Gitarre und den beiden stimmgewaltigen Sängerinnen Sarah Danzer und Sarah Bauer sorgten sie während der Aufführung und dazwischen für Stimmung.

Doch kaum aus der Pause zurück, musste das Publikum ran: Blondinnen-Witze erzählen, aus dem eigenen Nähkästchen plaudern, den Stellenwert der Männer beurteilen und natürlich weise Ratschläge entgegen nehmen. Für einen absoluten Lacher sorgten dann kurz vor Schluss drei ältere Damen (Viola Vogl, Christoph Schöppl, Tina Wiesgickl), die ihre Lebensweisheiten an ein eben gerade von ihrem Freund verlassenes junges Mädchen weitergaben. In der Abschlussszene zeigte Blue dem Publikum ihre Rettung durch einen bayerischen Engel (Laura Radzuik), der sich als Faschingsgast entpuppte. Die beiden Sängerinnen der Schulband brillierten hier mit dem Song „Wer wird denn woana“. Gelungener Abschluss eines absolut kurzweiligen und unterhaltsamen Abends war das Lied „Peep peep“, das von der gesamten Theatergruppe gesungen wurde.

Die Leiterin Brigitte Bodensteiner wurde mit ihrer Theatergruppe mit tosendem Applaus für einen unterhaltsamen Abend belohnt und man darf gespannt sein, was die Truppe im nächsten Jahr zu bieten hat.

Diana Schneider

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Zauberhafte Gruselschule

„Vorhang auf!“, hieß es für die AG Schulspiel der Luitpold-Mittelschule unter der Leitung von Maria Treml-Paskowski diesmal im Festsaal des Max-Reger-Gymnasiums. So begann der Theaterabend denn auch mit einem sehr artigen Dankeschön an die Verantwortlichen im MRG. Was die jungen Spielerinnen und Spieler  aber dann auf der Bühne zauberten, war alles andere als brav und artig. „Die zauberhafte Gruselschule“ entpuppte sich als ein frech-witziges Theaterspiel.

Sehr frei nach Motiven von Goethe, so stand es in der Ankündigung: Im „Erlkönig“ reitet bekanntermaßen der Vater mit seinem Kind so spät durch Nacht und Wind. In der Gruselschule wurde dagegen kurzerhand aus dem Vater ein Bauer (Jessica Gruyer), der mit seinem Rind (Carina Grell) durch den Wald irrte und vergebens versuchte, das arme, verängstigte Tier vor dem Metzger und einem künftigen Schicksal als „Burger“ zu bewahren. Und ähnlich gruselig-skurril ging es weiter: mit einem schauerlichen Zombie (Benjamin Spitzl), furchterregenden Vampiren (Aynur Öztürk und Carina Schmid), einem grässlichen Werwolf (Angelique Biela) und einem drolligen Wassermann (Alex Kusnezov) , allesamt Zöglinge der Zauberschule. Wie ein roter Faden geisterte die Mutti, die sich blitzschnell in die Zaubermeisterin (Sarah-Alice Patzner) verwandeln konnte, durch die locker miteinander verknüpften Szenen.

Gruselig-Groteskes  erlebte vor allem der Zauberlehrling (Joliene Afara). Der strenge Schulrektor (Sahin Sonkaya) wollte den Neuling nämlich zunächst  auf seine Zaubertauglichkeit testen lassen, bevor er ihn in seine  Gruselanstalt aufnahm. So musste sich der vorwitzige Neuling  einer wirklich hochnotpeinlichen Untersuchung durch den grausigen Professor Dr. med. Wurst (Cedric Plep) und sein nicht minder gefährliches Helferlein (Denis Büttner) unterziehen. In der Zauberschule ging es dann erst so richtig rund. Der Lehrling, mit dessen Zauberkünsten es doch noch nicht so weit her war, musste so manches von seinen „Mitschülern“ ertragen und sorgte auch selbst nicht zu knapp für Verwirrung. Am Ende konnte, fast wie bei Goethe, nur mehr die Zaubermeisterin höchstpersönlich das angerichtete Chaos beseitigen und die außer Rand und Band geratenen Geister stoppen.

Eine furchterregende Maskerade und sehr schöne, selbst gebastelte Requisiten gaben der Gruselschule das nötige gespenstische Ambiente und sorgten für zusätzliche Schauereffekte. In erster Linie war es aber die tolle, aufgeweckte Truppe selbst, die für einen vergnüglichen Theaterabend sorgte. Mit  flottem Spiel und  großer Spielfreude gewannen die jungen Darsteller die Herzen des Publikums. Der Ausflug in „Die zauberhafte Gruselschule“ machte den Zuschauern sichtlich Spaß.

Uta Löw

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Nachdenkliche und beeindruckende Büchnerei

Am 27.06.2012 öffnete sich der imposante Vorhang in der Aula des Erasmus-Gymnasiums für die „Büchnerei“ – einer originell inszenierten, ausdrucksstark gespielten und literarisch anspruchsvollen Hommage an Georg Büchner.

Der Kurs Dramatisches Gestalten präsentierte eine interessante Eigenproduktion, die nicht nur an den jung verstorbenen Dichter angesichts seines 175. Todestages erinnern wollte, sondern zugleich auch die Aufbereitung seiner Werke im Unterricht didaktisch hinterfragte: Beispielsweise versuchte der Autor (Katharina Häring) selbst zu erklären, was ihn bei seinen jeweiligen Büchern inspiriert hatte, oder aufgezogene Marionetten (Vera Kraus, Franziska Pfab, Julia Pfab) verdeutlichten die Determiniertheit des Menschen, begleitet von einem gruseligen, geisterhaften Klavierakkord.

Das Theaterstück enthielt u. a. Szenen aus dem „Hessischen Landboten“, der Erzählung „Lenz“ und vor allem aus Büchners berühmtesten Drama „Woyzeck“.

Durch die langsamere, abgehackte Sprechweise beim Vorlesen des Flugblattes „Der Hessische Landbote“ zeigte sich, wie schwer verständlich und revolutionär die sozialen Missstände damals von Büchner angeprangert worden sind. Die Erzählung Lenz bewegte den Gutachter Dr. Clarus (Francesca Weiß) und den von den Toten auferstandenen Büchner zu einer Kontroverse über die Frage der Selbst- bzw. Fremdbestimmung und der Sinnhaftigkeit literarischer Schaffenskraft.

Überwiegend stand jedoch das Drama „Woyzeck“ im Mittelpunkt der „Büchnerei“:  Modern inszeniert steigt der gleichnamige Hauptprotagonist später verunsichert, aber getrieben vom Harndrang aus einem Einkaufswagen. Der unsympathische Doktor (gespielt von Franzsika Hübner) echauffiert sich über Woyzecks Verhalten, da dadurch sein durchgeführtes Erbsenexperiment verfälscht wird. Die Hauptperson wurde grandios gespielt von Tobias Haller, der mit einer beeindruckenden Mimik die Rolle des vom Schicksal gezeichneten, unterdrückten und schikanierten Woyzeck überzeugend vermitteln konnte. Der Hauptmann (Anna-Lena Kuhn) offenbart in einem philosophischen Gespräch seine Dummheit, während Woyzeck ihn rasiert und nur mit einem gedrillten „Jawohl“ antworten kann. Die Großmutter erzählt unschuldigen Kindern (u. a. Annika Ebel, Carina Ehbauer, Noemi Pfeiffer,
Franziska Schißlbauer) ein nihilistisches und grausames Märchen, eine traurige Variante der grimmschen Sterntaler, und erfreut sich hämisch über das von ihr erzeugte Entsetzen – die Schülerin Vera Kraus imitierte begabt und ausdrucksstark die ältere „Omi“. Marie wird durch drei Personen im Stück verkörpert – ihr schlechtes Gewissen (Franziska Pfab), da sie den Vater ihres Kindes, ihren Geliebten betrogen hat, wechselt mit einer ihrer Attraktivität bewussten Variante ihrer selbst ab (Sandra Maget), um schließlich von einem eifersüchtigen Woyzeck erstochen zu werden (Antonia Gnan). Die durch verschiedene Schülerinnen dargestellten Stimmen seines Wahnsinns zeigen deutlich auf, dass Woyzeck ein Opfer der Umstände wird. Wenige, aber gut eingesetzte Requisiten unterstrichen den ernsten Charakter des Stücks.

OStD Brunner bedankt sich zu Recht bei den Schauspielern und bei der Spielleiterin Uta Löw für das nachdenklich und beeindruckend inszenierte Stück, das tatsächlich das eingeblendete Zitat von Kurt Tucholsky assoziieren ließ: „Theater ist bei Büchner, der ein Dramatiker war von Geburt, ein buntes erleuchtetes Loch, vor dem die Zuschauer mit weit aufgerissenen Augen sitzen.“

Sophie Zinnecker

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Du sollst auch deine Feinde lieben …

Wo bleibt die soziale Gerechtigkeit, wenn der rechtmäßige König außer Landes ist? Im Theaterstück „Robin Hood“, aufgeführt von der Theatergruppe der Unter- und Mittelstufe des Max-Reger-Gymnasiums am Mittwochabend, stellte sich rasch heraus, dass die Zeiten auch früher nicht allzu rosig waren: Der fiese Vogt (Katharina Willax) und der feige Sheriff von Nottingham (Anna-Maria Horst) treiben die Steuern mit erbarmungsloser Härte in der Bevölkerung ein – und scheuen nicht einmal davor zurück, der armen Rose (Elisa Schuth) ihr einziges Geburtstagsgeschenk zu entreißen. Doch glücklicherweise gelingt es dem mutigen, nicht ganz uneitlen Robin Hood (Alice Grohmann), mit Hilfe seines Gefährten Little John (Nicole Dreher), den üblen Gesellen so manches Goldstück wieder abzuluchsen und den Armen zurückzugeben.

Begleitet werden die beiden sympathischen Schurken von einem Verse schmiedenden Bruder Tuck (Lisa-Marie Brüning), der sich allerdings weniger dem Kampf gegen das Böse als vielmehr der Suche nach allem Ess- und Trinkbaren verschrieben hat. Doch natürlich darf nicht einmal in so finsteren Zeiten wie diesen die Liebe zu kurz kommen. Für Robin naht sie in der Gestalt der bezaubernden – und sehr energischen – Lady Marian (Lena-Marie Großpeter).

Eng wird es für die cleveren Helden erst, als sich der mit einer äußerst schwachen Blase gesegnete Sheriff professionelle Hilfe bei der schaurigen Hexe Scharlatana (Julia Wenkmann) holt. Diese betreibt ihre dunklen Künste nicht nur ganz nach Art eines Psychiaters – sie hat auch noch die zündende Idee, Robin Hood mit einem Pfeil-und-Bogen-Turnier aus der Deckung des Sherwood Forest zu locken. Trotz aller Warnungen kann der berühmte Schütze nicht widerstehen und nimmt am Wettbewerb teilt. Zwar gewinnt er prompt das Wettschießen, doch die Falle schnappt zu. Und nur die Ankunft von König Richard (Selina Klatt) kann den Vogelfreien im letzten Moment vor dem Galgen retten. So siegt am Ende doch noch das Gute, und als Belohnung wartet auf Robin eine Ehe mit der schönen Marian – und auf Sheriff und Vogt die wohlverdiente Kerkerhaft…

Wunderbar leicht und überzeugend gespielt, war das Stück nicht zuletzt auch durch abwechslungsreiche Effekte wie viel Musik, Tanzeinlagen, Nebelschwaden und tolle Kostüme eine kurzweilige Unterhaltung für die zahlreichen Theaterbesucher. Die beiden Theaterleiterinnen Nina Emmerling und Bianca Rauchenberger hatten ihre zwanzig Mädchen und Jungen bestens vorbereitet. Neben den Genannten gaben Larissa Kautz, Marion Haider, Sophie Nibler, Sita Stojan, Korbinian Wedel, Sebastian Stoiber, Linda Göbl, Dorothee Meyer, Simone Müller, Alicia Kaiser und Lorena Eckl auf der Bühne ihr Bestes. Auch für das leibliche Wohl der Besucher war in der Pause gesorgt worden, trotz aller Verteufelung des Alkohols, die Bruder Tuck betrieb, indem er ihn als schlimmsten Feind des Menschen verschrie. Denn: „Schon in der Bibel steht geschrieben, du sollst auch deine Feinde lieben.“

Claudia Ried

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Wachsamkeit ist geboten

Das „dritte Reich“, die Nazi-Herrschaft – das wäre doch heute überhaupt nicht möglich, das würden doch alle gleich durchschauen, und niemand würde mitmachen! Diese weitverbreitete Ansicht ist die Basis für den anhaltenden Erfolg eines Stoffs, der erstmals 1972 von Ron Jones als Aufsatz veröffentlicht wurde. Dort berichtete Jones über ein Unterrichtsprojekt, das er als Geschichtslehrer an einer amerikanischen High School 1967 durchgeführt hatte. Daraus wurde 1981 ein Film und ein Roman (von Morton Rhue), später schrieb Ron Jones noch einmal ein Sachbuch darüber und 2008 wurde in Deutschland ein Film gedreht, in dem die Geschehnisse an einen deutschen Schauplatz verlagert werden.

Die Theatergruppe „Obstsalat“ des GMG ließ sich mit ihrer Spielleiterin Studienrätin Claudia Ried vom Roman und dem neueren Film als Quellen inspirieren, und sie gestalteten daraus ein höchst spannendes und gelungenes Theaterstück.

Der beliebte und kumpelhafte Geschichtslehrer Rainer Wenger – eine wegen des fehlenden Altersunterschieds schwierige Rolle, die Jonathan Grothaus gut in den Griff bekam – nimmt mit seiner Klasse die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland durch. Sehr realistisch spielten die Schüler die Unlust der Heranwachsenden, sich mit diesem (aus ihrer Sicht) abgedroschenen Thema zu befassen, von dem man nichts mehr hören wolle. Außerdem sei es doch heutzutage, in diesen modernen Zeiten, sowieso undenkbar, dass jemand für so einen Quatsch zu haben sei.

Aufrechtes Sitzen fördert die KonzentrationWenger lässt die Sache scheinbar auf sich beruhen, plant aber vage, der Klasse zu beweisen, dass sie mit ihrer Einschätzung falsch liegen – dass Menschen zu allen Zeiten zu unkameradschaftlichem, ja unmenschlichem Verhalten fähig sind, wenn man es ihnen nur geschickt als das Richtige darstellt. So beginnt er sein Projekt damit, dass er am folgenden Tag aufrechtes Sitzen und eine gerade Haltung als gesund und konzentrationsfördernd erklärt. Besonders Außenseiter Tim (überzeugend von Benedikt Hösl gespielt), aber auch die zunächst coole Tina (sehr geschickt: Antonia Schmidt) sind stolz darauf, für die richtige Durchführung der Anweisungen vom Lehrer gelobt zu werden. Und so geht es in kleinen Schritten weiter: Die besonders höfliche, dann bald zackige Begrüßung des Lehrers führt zur Bildung einer Gruppe, die sich „Die Welle“ nennt, dann kommt die Vereinbarung eines Erkennungszeichens – einer wellenförmigen Armbewegung – die Ausgabe von Mitgliedsausweisen und der Auftrag, neue Mitglieder der „Welle“ anzuwerben. All das wird jeweils mit vernünftig klingender Begründung eingeführt, und mit zunehmender Begeisterung folgt die Mehrzahl der Schüler – mit Ausnahme der kritisch denkenden und skeptischen Mona (sehr authentisch: Constanze Gierl), die instinktiv erkennt, wie die Klasse hier in die Irre geführt werden soll. Auch Caro (passend von Meike Pfeiffer verkörpert) distanziert sich von dem Regime, das die „Welle“ bald führt – und als sie sich darüber auch in der Schülerzeitung kritisch äußert, wird sie angegriffen. Ihr Freund Marco (sympathisch: Quirin Langer) merkt erst dann, was die „Welle“ mit den Schülern angerichtet hat: Sie hat sie in Verbündete und Feinde aufgespalten, sie hat die größten „Welle“-Fans zu gedankenlosen Fanatikerin gemacht.

Und selbst der Lehrer, der das Experiment einfädelte, muss erst von seiner Frau (Katharina Waal) und seinem dynamischen Sportkollegen (Anna Shalsi) dazu überredet werden, diese Sache abzubrechen. Ein traumatischer Moment: Die Schüler müssen erkennen, dass sie ähnlich verblendet und gedankenlos einer Ideologie gefolgt sind wie die meisten Deutschen zwischen 1933 und 1945.

Diesen anspruchsvollen Stoff auf die Bühne zu bringen, gelang der umfangreichen Mittelstufen-Theatergruppe ausgezeichnet. Mit einfachen, selbst hergestellten Requisiten (Möbel aus beklebten Kartons), mit der Bespielung des ganzen Raums (vor allem in der Sprüh-Aktion, mit der das Welle-Logo verbreitet wurde) und mit selbst gespielter Musik (Timm Gruber an der Gitarre) nutzten die GMG-Schüler frische, effektvolle Mittel des Schultheaters.

Außer den bisher Genannten waren auf der Bühne aktiv: Julia Hetzenecker, Alisa Mändl, Nadine Treutel, Johanna Mehringer, Sarah Hepp, Barbara Winkler, Franziska Neuser, Alexander Türk, Lena Härteis, Alex Jelicka, Pauline Lay, Kathi Knab, Martina Mikuta.

Sie alle erhielten am Ende begeisterten Beifall für ihre überzeugende Vorstellung.

Peter Ringeisen

Bildergalerie von der Aufführung

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Kettenklirren im Gregor-Mendel-Gymnasium

Eine Theateraufführung der gruseligen Art

Am 15. Juni 2012 entführte die Unterstufentheatergruppe des Gregor-Mendel-Gymnasiums unter der Leitung von Sophie Zienecker und Christoph Schulz ihre Zuschauer in dem Stück „Von Vampiren, Lehrern und anderen Gespenstern“ in die Gruselschule mit „Grankheitsgarantie“ (GMG).

Alles beginnt und endet im GMG, einer besonderen Schule, in der außergewöhnliche Fächer gelehrt werden: Schimpfwortkunde oder Kettenklirren mit und ohne Kopf. Die Schülerinnen Amanda ( furchteinflößende Vampirin, Theresa Paulus), Mumi (freche Mumie, Emily Eckert) und Horry (ängstliches Gespenst, Aurelia Ziegler) werden von ihrer nicht minder schrecklichen Lehrerin Frau Pfui (Marie-Christine Bäumler) auf das Leben als spukende Geister vorbereitet. Der Gruselpädagogin steht hilfreich der Gespenstertechniker und Albtraumspezialist Alpha (Alex Schmid) zur Seite, der mit Witz und Charme jedes Problem technischer Art lösen kann.

Schüler, Lehrer und der Direktor Herr Fürchterlich (Samuel Zimmer) werden eines Tages in ihrem gewohnten Alltag empfindlich gestört, da Frau Tod (Leonie Pfab) ihren Sohn Kind Tod (Michael Baumann) ins GMG schickt, um die Arbeit an der Lehranstalt zu beurteilen. Die Ankunft von Kind Tod bedeutet immer, dass die schlechteste Lehrkraft und der begabteste Schüler zum zweiten Mal sterben müssen!

Frau Pfui sieht ihre Chance, sich als gute Lehrkraft beweisen zu können gekommen, als drei Schlossgespenster ( Anja Doschat, Philipp Söldner, Hannah Aumer) Zuflucht in der Gruselschule suchen. Die Spukgesellen brauchen eine Auszeit, da sich der neue Hausherr Oskar Wutschrei (David Pickel) vor nichts fürchtet und sie sich in ihrem Bemühen den furchtlosen Menschen zu erschrecken völlig verausgabt haben. Amanda, Mumi und Horry werden von Frau Pfui in das Schloss abkommandiert, um dem Schlossbesitzer, seiner Familie (Nicole Stauber, Johanna Lucks, Ludwig Koller) und dem Personal (Paul Rössle, Jana Sumin) einen gewaltigen Schrecken einzujagen. Dies misslingt gehörig, da die drei Gruselschüler nicht besonders angsteinflößend sind. Erst Alpha bringt Oskar Wutschrei mit Hilfe seiner Albtraummaschine dazu, sich zu ängstigen. Auftrag erfüllt! Auch Kind Tod lässt Gnade walten und verhilft niemandem aus dem GMG zu einem zweiten Ableben.

Die jungen Schauspieler boten ihrem Publikum mit viel Spielfreude in sehenswerter Bühnenkulisse und Maske einen kurzweiligen und amüsanten Abend, der mit tosendem Beifall zurecht belohnt wurde.

Maria Treml-Paskowski

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